23.11.2019 Don´t shoot the Messenger – Freiheit für Assange!

Aufstehen Dresden und Umland fordert wie viele andere Bewegungen und Organisationen in Deutschland und weltweit eine sofortige Freilassung von Julian Assange. Journalisten und auch Whistleblower müssen besser geschützt werden.
Unter dem Motto „Don´t shoot the Messenger – Freiheit für Assange!“ lud aufstehen Dresden und Umland alle ein, diese Forderungen am Samstag, den 23. November 2019, ab 15:30 Uhr an der Altmarktgalerie, Dr. Külz-Ring 13, Dresden, zu unterstützen.

Julian Assange, ein australischer, investigativer Journalist und Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks wird nach 8 Jahren im Botschaftsasyl Ecuadors nun seit dem Frühjahr dieses Jahres im britischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh rechtswidrig festgehalten. Laut Aussagen u.a. von Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, wird er dort in Isolationshaft gefoltert. Außerdem droht ihm die Auslieferung in die USA, was wohl ein sicheres Todesurteil für ihn bedeuten würde. Aber auch die andauernde unrechtmäßige Inhaftierung bedroht Assanges Gesundheit und Leben.
Ebenso werden Whistleblowern wie Chelsea Manning und Edward Snowden, die für Demokratie und Informationsfreiheit eintreten, ihre Menschen- und Bürgerrechte beschnitten.
In Berlin findet dazu am 27. November 2019 eine Anhörung im Bundestag statt.
In Dresden organisiert die Mahnwache für Frieden Dresden am gleichen Tag vor dem Haus der Presse eine Demonstration unter dem Motto „Ihr schweigt ihn tot!“
Neben sehr aufschlussreichen Auszügen aus der Liste der Enthüllungen von Wiki-Leaks und einem Assange-Quiz, in dem jeder Interessierte sein Wissen über Julian Assange und die Umstände seiner derzeitigen Situation testen konnte, wurden auch wieder – als Zeichen der Solidarität – Kerzen für Julian Assange angezündet, so wie in vielen Städten weltweit.

Aufstehen Dresden und Umland macht auf diese unhaltbaren und uns alle bedrohenden Zustände aufmerksam und klärt auf. Da viele Medien das Ausmaß dieser Zustände weitgehend verschweigen und damit eine Desinformationskampagne betreiben, fordert aufstehen Dresden und Umland alle Journalisten auf, sich für Assange und die Rechte von Whistleblowern einzusetzen und damit zu verhindern, dass investigative Journalisten in Zukunft Angst haben müssen, ihrer Arbeit nachzugehen.

Aufstehen Dresden und Umland ruft die Bevölkerung und alle Journalisten Dresdens dazu auf, sich an der Demonstration der Mahnwache für den Frieden Dresden, am 27. November 2019, 16:30 Uhr vor dem Haus der Presse in Dresden zu beteiligen und sich für Assange und Informations- und Pressefreiheit einzusetzen.

Julian Assange Quiz:
Julian Assange Quiz

Weiterführende Informationen:
Whistleblower: Neue Vorschriften für EU-weiten Schutz von Informanten
Medien unter Beschuss
Mahnwache

Schreibe einen Kommentar

Ein Gedanke zu “23.11.2019 Don´t shoot the Messenger – Freiheit für Assange!”